Wissensmanagement
Vom Begriff zum Nutzen
Man spricht im Allgemeinen von Wissensmanagement, ohne dass jedoch Wissen im herkömmlichen Sinn "gemanagt" werden kann. Dem „Taylor‘schen Prinzip“ folgend würde es bedeutet, dass Wissen zu steuern wäre, wenn nur hinreichend geplant und kontrolliert wird.
Vielmehr als um das Managen geht es beim Wissensmanagement um
die gezielte Nutzung von Wissen. Die Erhöhung der Wirksamkeit von Wissen durch
das professionelle Lenken der Aktivitäten und Prozesse in der Organisation sollen
gesteigert werden. Zudem gilt es die Erzeugung von individuellen und
kollektiven Wissensressourcen zu stärken. Gestaltungsräume sind zu schaffen zum
Nutzen der Wissensträger als auch der Unternehmung oder Organisation.
Den meisten Geschäftsprozessen liegen Wissensprozesse, wie das Wissen, die
Fähigkeiten und Erfahrungen der Mitarbeiter (Humankapital), interne
Führungsstrukturen (Strukturkapital) und externe Beziehungen
(Beziehungskapital), als weiche Erfolgsfaktoren zu Grunde.
Es geht also um das Wissen vom Wissen und wie man es darstellen, bewertet sowie systematisch und zielführend nutzt.